Vier Klagen gegen Distanzunterricht in NRW am OVG
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An der Aussenfassade am OVG hängt eine Hinweistafel. Foto: Guido Kirchner/dpa
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Münster (dpa/lnw) - Am Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen sind bis Donnerstag vier Klagen gegen den seit Montag geltenden Distanzunterricht an den Schulen eingegangen. Nach Angaben einer Sprecherin meldete sich jetzt neben zwei weiteren Klägern eine Grundschülerin aus Düsseldorf an das Gericht. Am Dienstag hatte sich zuerst eine Grundschülerin der vierten Klasse aus Köln per Eilverfahren an das OVG gewandt. Die Kläger, oder deren Eltern als rechtliche Vertreter, wollen erreichen, dass die entsprechende Passage in der Coronabetreuungsverordnung außer Vollzug gesetzt wird und wieder in Präsenz an den Schulen unterrichtet wird.

Die Regeln zum Distanzunterricht gelten während des verlängerten Lockdowns in der Corona-Pandemie in NRW vorläufig bis Ende Januar. Wann das OVG mit Sitz in Münster über den ersten Fall der Schülerin aus Köln entscheidet, ist offen.

Für die rund 2,5 Millionen Schüler war bereits Mitte Dezember die Präsenzpflicht im Klassenraum wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Bei Schülern der unteren Jahrgänge bis Stufe Sieben hatten die Eltern die Wahl, ob ihre Kinder in der Schule oder von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen sollten. Für ältere Schüler war das Lernen bereits vollständig auf Distanz umgestellt worden.

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