Völler macht sich um Werder-Trainer Kohfeldt keine Sorgen
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Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen, steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Ronald Wittek/epa Pool/dpa/Archivbild
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Berlin (dpa) - Der ehemalige Werder-Profi Rudi Völler bewertet die Bremer Ausgangsposition für das Abstiegsrelegations-Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim nicht als so negativ. «So ein 0:0 zuhause ist nicht ganz so schlecht», sagte der mittlerweile 60-Jährige der «Bild»-Zeitung. Der Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen lobte auch Werder-Coach Florian Kohfeldt. «Aus der Entfernung kann ich schon beurteilen, dass er ein guter Trainer ist», sagte Völler.

Durch die vergangene Saison sei die Erwartungshaltung gestiegen, der Trainer und der Verein seien gepusht worden. Die vergangenen Wochen seien ein «Stahlbad» für den 37 Jahre alten Kohfeldt gewesen. Er hoffe mit seinem alten Werder-Bremen-Herzen, dass der Bremer Coach im Falle des Klassenverbleibs «einer der ganz großen Gewinner sein» werde. Sorgen, dass Kohfeldt sich womöglich aber auch einen neuen Verein suchen müsse, mache er sich nicht, betonte Völler.

Am kommenden Montag muss Werder nach dem 16. Platz in der Fußball-Bundesliga beim drittplatzierten Zweitligisten Heidenheim zum Rückspiel antreten.

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