Vossloh im Umbau mit Rekordverlust - 2015 wieder in Gewinnzone

Werdohl/Frankfurt (dpa/lnw) - Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh aus Werdohl im Sauerland hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 171 Millionen Euro gemacht. Das Unternehmen begründete das am Donnerstag in Frankfurt mit der Neubewertung von Firmenwerten und Projektkosten sowie der «Korrektur zu optimistischer Geschäftseinschätzungen». Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro. Das Unternehmen will in diesem Jahr keine Dividende auszahlen. Für 2015 rechne die Geschäftsführung mit einem Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent.

Vossloh hatte nach dem Einstieg des Großaktionärs Heinz Hermann Thiele die Geschäftsführung ausgetauscht und eine Neuausrichtung begonnen. Dabei will sich Vossloh künftig auf das Geschäft rund um Gleise konzentrieren. Vom Sorgenkind Lokomotiven- und Fahrzeugbau will sich der Konzern bis 2017 trennen. In diesem Bereich hat das Unternehmen derzeit 2100 von weltweit 5700 Mitarbeitern.

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