Wärmstes Jahr verabschiedet sich mit mildem Wetter

Düsseldorf/Essen (dpa/lnw) - Das deutschlandweit wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen bleibt sich auch zum Jahreswechsel treu: Höchstens in den etwas bergigen Regionen Nordrhein-Westfalens ist mit leichtem Frost zu rechnen. «Es wird in der Silvesternacht keine Niederschläge, Sturm oder Nebel geben», sagte Meteorologin Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen am Dienstag.

Der Tag beginne zwar bewölkt mit Nieselregen oder leichten Schneefällen bei Temperaturen um die 5 Grad, gegen Abend gebe es aber Hoffnung auf Wolkenlücken. «Die Feuerwerksbedingungen sind also ganz in Ordnung», sagte Urban. Das nächste Tiefdruckgebiet erwarte der DWD erst für die Nacht zu Samstag - dann sei aber mit stürmischen Böen, Regen, Graupel, Schnee und kälteren Temperaturen zu rechnen.

Nordrhein-Westfalen habe 2014 zu den warmen Bundesländern gezählt, teilte der DWD am Dienstag mit. Es fiel weniger Regen und es schien länger die Sonne als im jährlichen Durchschnitt des Landes. Deutschlandweit sei es das wärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881 gewesen. Die Durchschnittstemperatur habe mit 10,3 Grad deutlich über dem bisherigen Rekordjahr 2000 (9,9 Grad) gelegen - in NRW lag sie sogar bei 10,9 Grad. Ob es auch das wärmste Jahr in der Geschichte Nordrhein-Westfalens gewesen ist, konnte der DWD noch nicht bestätigen.

Der Kahle Asten im Sauerland war 2014 entgegen des landesweiten Trends der Ort bundesweit, an dem sich die Sonne mit 1260 Sonnenstunden am seltensten blicken ließ.

Mitteilung DWD

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