Wanka will mehr Durchlässigkeit bei Ausbildung und Studium

Köln (dpa/lnw) - Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) wirbt für mehr Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium. Bei einem Besuch in einem Bildungszentrum in Köln sagte sie am Donnerstag: «Es war immer eine Schwierigkeit, dass so viel davon abhängt, wo man startet.» Durch eine gute Verknüpfung von Theorie und Praxis hätten junge Menschen heute jedoch immer stärker die Möglichkeit, nach einer dualen Ausbildung auch ohne Abitur in ein Studium zu starten. «Wir wollen, dass das noch durchlässiger wird.» Auf der anderen Seite sei auch für Studienabbrecher eine Ausbildung in einem handwerklichen Betrieb eine gute Alternative.

Angesichts von mehr als 33 000 nicht besetzten Lehrstellen im vergangenen Jahr betonte auch Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer Köln, die Bedeutung der handwerklichen Ausbildung: «Berufsausbildung ist für uns Betriebsstandssicherung.»

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