Warnstreik bei der Post geht auch in NRW weiter
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Das Verdi-Logo prangt an einer Warnweste. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
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Bonn (dpa/lnw) - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post setzt die Gewerkschaft Verdi weiter auf Warnstreiks. Am Freitag legten Postbeschäftigte in den Regionen Aachen, Köln, Gütersloh und Dortmund die Arbeit nieder, wie Verdi mitteilte. Auch Freudenberg, Minden, Mönchengladbach, Werl und Moers waren betroffen. Wer auf einen Brief oder ein Paket wartet, könnte also vergeblich warten. Zuletzt war der Anteil liegengebliebener Sendungen aber gering: Am Donnerstag konnten nach Firmenangaben wegen der Warnstreiks bundesweit etwa 2,5 Prozent der Tagesmenge an Briefen und Paketen nicht wie geplant ausgeliefert werden.

Verdi fordert 5,5 Prozent höhere Entgelte für 140 000 Beschäftigte und begründet dies unter anderem mit guten Geschäften der Post dank des Online-Paketbooms. Der Bonner Konzern hat nach eigenen Angaben bisher noch kein Angebot vorgelegt. Die Firma gibt zu bedenken, dass sie wegen Corona unter anderem Einbußen bei der Werbepost habe.

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