Warnstreiks im öffentlichen Dienst
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Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo und eine rote Trillerpfeife. Foto: Christophe Gateau/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften am Dienstag ihre Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Arbeitsniederlegungen gab es unter anderem an den Unikliniken des Landes, wie eine Sprecherin der Dienstleistungsgesellschaft Verdi am Dienstagmorgen sagte. Auch Behörden und Verwaltungen beteiligten sich. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. In Nordrhein-Westfalen finden Kundgebungen in Hamm und Düsseldorf statt. Bei einer zentralen Kundgebung vor dem Landtag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wollen Verdi-Chef Frank Bsirske und der Bundesvorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, sprechen. Am Dienstag und am Mittwoch sollen ganztägige Warnstreiks und zentrale Kundgebungen nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stattfinden, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte.

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