Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Köln (dpa/lnw) - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes gibt es in Nordrhein-Westfalen auch heute Warnstreiks. Angestellte Lehrer wollen am dritten Tag in Folge die Arbeit niederlegen. Diesmal hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu Streiks in den Regierungsbezirken Arnsberg und Münster aufgerufen. Außerdem sollen an der Uniklinik Köln und an Gerichten und Hochschulen im Raum Dortmund Angestellte die Arbeit niederlegen.

Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro mehr Geld. Die GEW will außerdem einen eigenen Tarifvertrag für angestellte Lehrer durchsetzen. Die Gewerkschaft beklagt einen deutlichen Unterschied bei der Bezahlung von beamteten und angestellten Lehrern. Am Mittwoch hatten laut GEW und Verdi insgesamt etwa 3500 Angestellte die Arbeit in NRW niedergelegt.

SOCIAL BOOKMARKS