Warnstreiks in der NRW-Metallindustrie halten an

Düsseldorf (dpa) - Die Gewerkschaften halten mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen aufrecht: Am Freitag legten nach Angaben der IG Metall landesweit 16 000 Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Schwerpunkte waren Arnsberg, Gütersloh, Hagen und Siegen. Am Abend wollten auch die Beschäftigten des Sprinter-Werkes von Daimler in Düsseldorf in Warnstreiks treten.

Für die rund 700 000 Beschäftigen der Branche fordert die IG Metall 5,5 Prozent mehr Geld sowie eine flexiblere Regelung der Altersteilzeit und einen Einstieg in die Bildungsteilzeit. Bislang haben die Metallarbeitgeber 2,2 Prozent geboten. Als schwierig gestalten sich auch die Gespräche über die Teilzeitforderungen.

Auch in der gesamten kommenden Wochen werden die Metaller in NRW wieder vorübergehend in den Ausstand treten, teilte die IG Metall mit. Am Montag liegt ein Schwerpunkt der Warnstreiks in Witten und Krefeld. In der nächsten Verhandlungsrunde erwarte die IG Metall von den Arbeitgebern ein «deutlich verbessertes» Angebot, sagte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler. Am Freitag (6.2) eröffnet Nordrhein-Westfalen in Mülheim/Ruhr bundesweit die dritte Tarifrunde.

Pressemeldung IG Metall

Pressemeldung Warnstreiks in der kommenden Woche IG Metall

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