Wasserverbände wollen weniger Kontrastmittel in Rhein und Ruhr

Essen (dpa/lnw) - Die Wasserverbände an Rhein und Ruhr wollen die Menge an Röntgenkontrastmittel im Flusswasser senken. Bislang würden tonnenweise Kontrastmittel, die Patienten in Krankenhäusern und Röntgenpraxen verabreicht würden, über den Urin in die Kanalisation und die Flüsse gelangen, teilten die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) und der Ruhrverband am Donnerstag in Essen mit. Ein Ausfiltern in Kläranlagen sei immens teurer und wenig erfolgreich, wie ein Versuch gezeigt habe. Die Kontrastmittel, die innerhalb von 24 Stunden ausgeschieden würden, sollen mit dem Urin in Spezialbeuteln aufgefangen werden.

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