Watzke nach Cas-Urteil zu Man City: «Rückschlag für UEFA»
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Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild
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Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die UEFA nach der Aufhebung der Europapokal-Sperre von Manchester City kritisiert. «Das ist auch ein Rückschlag für die UEFA», sagte Watzke dem «Kicker» (Donnerstag). «Das war insgesamt kein guter Tag für den Fußball.»

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte am Montag eine durch die UEFA ausgesprochene Europapokal-Sperre von zwei Jahren aufgehoben und eine Geldstrafe von 30 Millionen auf zehn Millionen Euro reduziert. Die Beweise seien unzureichend oder die Taten verjährt, hatte es zur Begründung geheißen. Der Kontinentalverband hatte dem Topclub aus der Premier League vorgeworfen, die Regeln des Financial Fair Plays gebrochen zu haben. City hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

«Ich würde Manchester City empfehlen, jedes Triumphgeheul einzustellen: Wenn man die Urteilsbegründung liest, sieht man schon, dass lediglich die Beweisführung nicht stichhaltig genug war», sagte Watzke weiter. Von der UEFA forderte der 61-Jährige, «die Regularien noch deutlicher darzustellen und schärfer zu kontrollieren, um eine noch stringentere Beweisführung an den Tag zu legen».

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