Wehrle: 1. FC Köln auch bei Abstieg absolut konkurrenzfähig
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Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle. Foto: Marius Becker
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Köln (dpa/lnw) - Sollte der 1. FC Köln in diesem Jahr zum sechsten Mal aus der Fußball-Bundesliga absteigen, sieht Geschäftsführer Alexander Wehrle den Verein finanziell trotzdem in einer akzeptablen Situation. «Wir verfügen über die notwendige Liquidität, um im Worst-Case-Szenario den sofortigen Wiederaufstieg mit einer wettbewerbsfähigen Mannschaft anzustreben. Sollten wir absteigen, planen wir mit einem Basisumsatz von 80 Millionen Euro», sagte Wehrle dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch). Damit wäre der Club in der 2. Liga absolut konkurrenzfähig, ergänzte Wehrle.

Das liegt auch daran, dass der FC das Geschäftsjahr 2016/17 mit dem Rekordumsatz von 129,2 Millionen Euro und einem Gewinn von 16,8 Millionen Euro vor Steuern abschloss. Zudem gibt es ein Eigenkapital von 20,2 Millionen Euro. Allerdings muss der Tabellenletzte bei einem Abstieg mit Mindereinnahmen von rund 50 Millionen Euro kalkulieren, vor allem wegen geringerer Erlöse aus TV-Geldern.

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