Weniger Drogentote in NRW: 90 Prozent sind Alkoholopfer

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Drogentoten in NRW ist 2012 im Vergleich zum Jahr davor leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt am Montag zum nationalen Gedenktag für gestorbene Drogenabhängige mitteilte, kamen 2012 nach der Einnahme von Rauschmitteln 3243 Menschen ums Leben. Das sind rund ein Prozent weniger als noch 2011. In fast 90 Prozent der Fälle war Alkohol die Todesursache, 356 Menschen starben nach dem Konsum von Drogen wie Kokain, Crystal Meth oder Heroin.

Gerade in diesem Bereich starben die Drogenopfer in höherem Alter: Während im Jahr 2002 die meisten dieser Drogentoten zwischen 30 bis 34 Jahre alt waren, stieg das durchschnittliche Alter der Opfer 2012 auf zwischen 45 und 49 Jahre. Zahlen für 2013 lagen dem Landesamt noch nicht vor.

Pressemitteilung IT.NRW

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