Weniger Firmenpleiten in NRW: Niedrigster Stand seit 2001

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Firmenpleiten auf den niedrigsten Stand seit 2001 gesunken. Bei den Amtsgerichten stellten 7823 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Das waren gut 11 Prozent weniger als 2013. Von den Firmenpleiten waren rund 40 000 Beschäftigte betroffen. Auch bei den übrigen Insolvenzen gab es einen Rückgang. Rund 22 500 Privatleute stellten wegen Überschuldung einen Antrag auf Verbraucherinsolvenz. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) wertete den Rückgang als Zeichen für die «robuste Verfassung, in der sich insbesondere die mittelständischen Unternehmen befinden».

Insolvenzzahlen für NRW-Kommunen

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