Werber sollen für lukrative Aufträge bezahlt haben - Prozessauftakt

Frankfurt/Düsseldorf (dpa/lnw) - Weil sie für lukrative Aufträge mehr als 1,3 Millionen Euro Bestechungsgeld gezahlt haben sollen, stehen drei Chefs einer Düsseldorfer Werbeagentur in Frankfurt vor Gericht. Über Jahre hinweg sollen die 47 bis 58 Jahre alten Männer leitende Angestellte von großen Unternehmen geschmiert haben. Die Anklage listet insgesamt 85 Einzelfälle der Bestechung und Vorteilsgewährung auf. Zudem soll die Werbeagentur überzogene Scheinrechnungen ausgestellt und damit einen Schaden von ebenfalls mehr als einer Million Euro verursacht haben. Die Angeklagten äußerten sich beim Prozessauftrakt am Montag nicht zu den Vorwürfen.

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