WestLB-Nachfolgerin Portigon mit hohen Verlusten

Düsseldorf (dpa) - Das WestLB-Nachfolgeunternehmen Portigon schreibt tiefrote Zahlen. Im ersten Geschäftsjahr 2012 steht unter dem Strich durch hohe Umbaukosten ein Verlust von rund 570 Millionen Euro. Für 2013 werde sogar ein Verlust von rund einer Milliarde Euro erwartet, teilte Portigon am Dienstag in Düsseldorf mit. «Im Jahr 2013 werden wir den Rückbau verbleibender Konzernteile aus der Zeit der WestLB beschleunigt und kapitalschonend vorantreiben», erklärte Vorstandschef Dietrich Voigtländer. Die WestLB wurde Mitte 2012 zerschlagen. Portigon will sich als Dienstleister etablieren. Bisher ist die «Bad Bank» für WestLB-Papiere einer der wenigen Großkunden.

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