WestLB-Nachfolgerin stellt Weichen für Privatisierung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die WestLB-Nachfolgerin Portigon stellt die Weichen für die Privatisierung des Servicegeschäfts und setzt den Stellenabbau fort. Am 1. Februar starte die Portigon Financial Services GmbH (PFS) als eigenständige Gesellschaft am Markt, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Dies sei ein «Meilenstein» bei der von der EU geforderten Privatisierung der Reste der ehemaligen Landesbank.

Insgesamt sollen rund 700 der zuletzt rund 2100 Mitarbeiter der WestLB-Nachfolgerin in die neue Gesellschaft PFS wechseln, die bis Ende 2016 nach EU-Auflagen privatisiert werden oder ansonsten abgewickelt werden muss. Die PFS bietet Dienstleistungen für Finanzinstitutionen beim Portfoliomanagement.

Bei der Portigon AG werde der Stellenabbau auch in diesem Jahr weitergehen, sagte der Sprecher. Bis Ende 2016 soll die Zahl der Beschäftigen in der Muttergesellschaft auf 150 Mitarbeiter schrumpfen, die zur weiteren Abwicklung benötigt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollten möglichst vermieden werden, seien aber nicht ausgeschlossen, hieß es.

Portigon-Mitteilung

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