Westfleisch verringert Verluste
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Aufnahme des Geschäftslogos der Westfleisch eG. Foto: Friso Gentsch/Archiv
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Münster (dpa/lnw) - Auch dank gestiegener Schweinepreise hat die Westfleisch-Gruppe die Verluste des Vorjahres verringert. Deutschlands drittgrößter Fleischproduzent verbuchte 2016 ein Minus in der Bilanz von rund 100 000 Euro nach einem Verlust von über einer halben Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 2,2 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro. Der operative Gewinn, also das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda), verbesserte sich von 39,6 auf 45,7 Millionen Euro.

Bei der Anzahl der Schlachtungen hat Westfleisch im vergangnen Jahr beim Schwein erneut zugelegt. Hier gab es mit erstmals über 8 Millionen ein Plus von 2,6 Prozent, bei Rindern und Kälbern mit 433 000 aber einen Rückgang von 3,3 Prozent.

Westfleisch mit Sitz in Münster beschäftigt an neun Standorten in Nord- und Westdeutschland rund 5000 Mitarbeiter und besetzt nach Tönnies (Rheda-Wiedenbrück) und dem niederländischen Vion-Konzern beim Marktanteil in Deutschland Rang 3.

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