Wie geht's dem Wald im Klimastress? Bäume werden untersucht
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Die Sonne scheint in einem Wald durch die Blätter von Buchen. Foto: Guido Kirchner/Archiv
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Arnsberg (dpa/lnw) - Um herauszufinden, wie es dem Wald geht, nehmen Fachleute in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Wochen insgesamt 10 000 Laub- und Nadelbäume unter die Lupe. Am Mittwoch startete die diesjährige Erhebung für den Waldzustandsbericht. Sorgen bereiten dem Landesbetrieb Wald- und Holz besonders die anhaltende Trockenheit und der hohe Befall durch Borkenkäfer, hieß es am Mittwoch. Es seien erhebliche Anstrengungen erforderlich um die aktuellen Schäden aufzuarbeiten und den Wald fit für den Klimawandel zu machen, sagte der Umweltstaatssekretär Heinrich Bottermann zum Auftakt der Untersuchung in Arnsberg. Die Erhebung liefere eine wichtige Grundlage, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ab Mittwoch messen Forstleute den Umfang der Bäume, bewerten den Befall von Schädlingen wie Insekten oder Pilzen und erfassen Nadel- oder Blattverlust sowie Vergilbungen. Daraus ergibt sich ein Bild über den Gesundheitszustand der vier Hauptbaumarten in NRW: Buche, Eiche, Fichte und Kiefer. Die Waldzustandserhebung wird seit 1984 jährlich gemacht. Die Ergebnisse werden jährlich im späten Herbst vorgestellt. Seit mehreren Jahren gehe es dem Wald immer schlechter - eine Folge des Klimawandels, wie der Landesbetrieb Wald und Holz betonte.

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