Wieder weniger Organspender in NRW

Frankfurt/Main (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr erneut weniger Menschen nach dem Tod ihre Organe gespendet. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation am Donnerstag in Frankfurt mitteilte, gab es im vergangenen Jahr nur 243 Spender. Das sind 13 weniger als im Jahr 2010 und 16 weniger als im Jahr 2009. Die Zahl der verpflanzten Organe stieg dagegen im vergangenen Jahr leicht an - von 804 auf 811. Mit 13,6 Spendern auf eine Million Einwohner liegt NRW deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14,7. Von einer bevorstehenden Gesetzesänderung erhoffen sich die Experten eine Besserung der Lage. Dem Entwurf zufolge soll dann die Bereitschaft der Bürger zur Organspende regelmäßig abgefragt werden.

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