Wildpferdefang in Dülmen beginnt nach Unwetter

Dülmen (dpa/lnw) - Bei Dülmen im Münsterland hat am Samstag der traditionelle jährliche Wildpferdefang begonnen. 32 junge Männer machten sich daran, rund 30 Pferde einzufangen. Rund 15 000 Zuschauer warteten auf das Spektakel, dem ein kräftiges Unwetter mit Regen- und Hagelschauern vorausging.

Im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch lebt Europas letzte Herde dieser Art. Der Herzog von Croÿ, dem die Wildpferde gehören, lässt die Tiere einmal im Jahr zusammentreiben. Dabei werden die Junghengste in einer Arena aus der Herde ausgesondert, gefangen und anschließend versteigert. Mit den Einnahmen der Veranstaltung finanziert von Croÿ den Erhalt der Herde mit rund 400 Tieren. Gegen den Fang gibt es seit längerer Zeit Proteste von Tierschützern.

Informationen des Herzogs von Croy

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