Wohnmöbelindustrie: Minus in den Auftragsbüchern

Herford (dpa/lnw) - Die deutsche Wohnmöbelindustrie hat im 1. Halbjahr ein Minus bei den Aufträgen hinnehmen müssen. Das Auftragsvolumen lag 2,0 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Wohnmöbelindustrie, Lucas Heumann, am Donnerstag in Herford mitteilte. Der Verband vertritt rund 60 Prozent aller Firmen in Deutschland. Der Rückgang traf zum großen Teil das Inlandsgeschäft. Hier gingen die Aufträge von Januar bis Juni um 3,6 Prozent zurück. Beim Export sieht die Lage besser aus. Hier steht ein Plus von 3 Prozent in den Auftragsbüchern.

22 führende Unternehmen der Wohnmöbelindustrie haben sich laut Verband an der Auswertung der Auftragslage beteiligt. «Aus Kartellrechtsgründen dürfen wir leider keine Umsatzzahlen nennen», sagte Heumann. Er rechnet für das 2. Halbjahr mit deutlich besseren Zahlen. «Diese werden aber die Rückgänge aus den ersten Monaten nicht ausgleichen können», sagte Heumann.

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