Wuppertaler Intendant Kamioka verteidigt sein Konzept

Wuppertal (dpa/lnw) - Der scheidende Wuppertaler Opernintendant und Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka sieht sich in seinem umstrittenen Bühnenkonzept bestätigt. Er habe «viel Kritik bekommen», aber Qualität präsentieren können, sagte Kamioka am Montag bei der Vorstellung der Pläne für seine letzte Spielzeit in Wuppertal. Kamioka gibt seine beiden Ämter zum Ende der Spielzeit 2015/16 vorzeitig ab.

Ein Nachfolger für die Opernintendanz ist bereits gefunden: Zur Spielzeit 2016/17 wechselt Berthold Schneider, der derzeit Operndirektor in Darmstadt ist, nach Wuppertal. Kamioka hatte einen Stagione-Betrieb mit Gastsängern und zügig wechselnden Aufführungen eingeführt. Höhepunkte in seiner Abschiedsspielzeit 2015/16 sind das Musical «West Side Story» von Leonard Bernstein sowie Alban Bergs Oper «Lulu», bei der Kamioka die Produktion selbst leiten will.

Mitteilung der Stadt Wuppertal zum neuen Intendanten

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