Wurf von Autobahnbrücke: Mordkommission ermittelt
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Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/Archiv
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Mönchengladbach/Viersen (dpa/lnw) - Nach dem Wurf eines Gegenstandes von einer Autobahnbrücke in Willich am Niederrhein ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Samstagabend gegen 23.00 Uhr war die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eines 21-jährigen Mannes von einem Gegenstand getroffen worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag gemeinsam mitteilten. Der Mönchengladbacher konnte das Fahrzeug während der Fahrt bei Tempo 120 «abfangen», die Scheibe hielt dem Aufprall stand.

Ins Innere des Wagens mit vier Insassen flogen zahlreiche Glassplitter. Verletzt wurde keiner der Männer im Alter zwischen 21 und 56 Jahren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der oder die bislang unbekannten Täter möglicherweise einen Stein von der Brücke auf das Auto geworfen haben. Die Polizei in Mönchengladbach hat eine Mordkommission eingerichtet und sucht nach Zeugen.

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