Wut über «Eifel-Blitze - Tempo-Sünderin klagt

Aachen (dpa/lnw) - Zu tausenden sind Autofahrer in eine Eifeler Radarfalle gerast, seit Dienstag muss der zuständige Kreis Düren vor Gericht Tempo 50 und die damit verbundene Radarfalle verteidigen. Eine Temposünderin klagt gegen den Kreis, der die Tempokontrolle angeordnet hatte. Nach dem Ausbau des Straßenstücks an einem Vogelschutzgebiet hatte der Kreis die Höchstgeschwindigkeit wegen dort lebender Uhus von Tempo 70 auf 50 reduziert. In knapp einem Jahr gingen 7600 Raser in die Falle. Dreimal wurde die Anlage zerstört, einmal sogar mit einem Traktor vollständig niedergerissen. Das Urteil wird für den 10. April erwartet.

Presseseite Verwaltungsgericht

Uhu im Rurtal

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