Zahl der Badetoten in NRW leicht gesunken
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Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG überwachen den Badeplatz an der Rurtalsperre bei Rurberg. Foto: Oliver Berg/Archiv
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Bad Nenndorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Sommer etwas weniger Menschen beim Baden ums Leben gekommen als im Vorjahr. Bis Ende August gab es 53 Badetote, das sind zwei weniger als 2018, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte. «Der Sommer war dieses Mal etwas verhaltener», sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Als bevölkerungsreichstes Bundesland liegt NRW auf Platz zwei hinter Bayern, wo es erneut die meisten Badetoten gab. Bundesweit ging die Zahl im Jahresvergleich deutlich stärker zurück - von 445 Badetoten im Hitzesommer 2018 auf 348 Fälle in dieser Saison.

Die Ursachen für das Ertrinken seien seit Jahren dieselben, hieß es vom DLRG: Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern.

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