Zerschneiden erlaubt: Die verschiedenen Leben japanischer Bilder

Neuss (dpa/lnw) - Fragmentieren, verändern, neu montieren: Anders als in der westlichen Kultur galt das Bild in der vormodernen Kunst Japans als veränderbares Objekt. Wie «Das Leben japanischer Bilder» aussehen konnte, zeigt bis zum 28. April eine Ausstellung der Langen Foundation auf der Raketenstation Hombroich bei Neuss. Zu sehen sind rund 20 montierte Fragmente ursprünglicher Querrollen, Fächerbilder und Albumblätter. Anhand der Beispiele vom 13. bis zum 17. Jahrhundert will die Schau zeigen, wie Bilder durch neue Zusammensetzung andere Betrachtungsweisen ermöglichen. Auch wie sich westliche Sehgewohnheiten auf japanische Kunst auswirkten, beleuchten die Werke aus der Sammlung von Viktor und Marianne Langen.

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