Zivilschutz-Hubschrauber: Tausenden Patienten geholfen
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Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz, steht in der Leitstelle. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
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Duisburg (dpa/lnw) - Fast 15 000 Einsätze sind die Zivilschutz-Hubschrauber im vergangenen Jahr in Deutschland laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) geflogen - viele auch in NRW. Fast 4300 Patienten seien insgesamt transportiert worden, sagte BBK-Präsident Christoph Unger laut Mitteilung am Dienstag in Duisburg. Mit Köln, Duisburg und Bielefeld starteten die Retter auch von drei Standorten in NRW aus. Von dort wurden insgesamt mehr als 3500 Einsätze geflogen.

Bundesweit gibt es zwölf Luftrettungszentren in Deutschland. Die dort stationierten 18 orangefarbenen Hubschrauber leisteten einen maßgeblichen Beitrag in der Luftrettung, betonte Unger.

Eine Besonderheit sei der in Duisburg stationierte Helikopter «Christoph 9», der seit April 2019 auch Blutkonserven an Bord habe. Dieser sei am BG Klinikum Duisburg stationiert und habe allein 2019 rund 1050 Einsätze absolviert.

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