Zu heiß geduscht: Richter schlägt 500 Euro für Hotelgast vor

Düsseldorf (dpa/lnw) - Für Verbrühungen aus einer zu heißen Hoteldusche soll eine Frau aus Göttingen 500 Euro Schmerzensgeld bekommen. Diesen Vorschlag für eine Einigung unterbreitete Amtsrichter Lars Busch am Mittwoch in Düsseldorf. Die Frau hatte 3000 Euro gefordert (Az.: 31 C 12351/14). Ihr sei beim Duschen in einem Düsseldorfer Hotel plötzlich extrem heißes Wasser über den Rücken gelaufen. Die Verbrühungen entsprächen Verbrennungen zweiten Grades. Das Hotel bestreitet eine Verantwortung für die Verletzungen. Sollten sich die Parteien nicht einigen, will das Gericht am 19. Juni eine Entscheidung verkünden.

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