«Zug fuhr mir zu schnell»: Drogenkonsument zieht Notbremse

Dortmund (dpa/lnw) - Ein Drogenkonsument hat sich im Regionalexpress durchs Ruhrgebiet im Geschwindigkeitsrausch gewähnt. Der 47-Jährige stoppte in der Nacht zu Donnerstag per Notbremse abrupt die Fahrt und begründete das einem Bahnmitarbeiter mit den Worten: «Der Zug fuhr mir zu schnell, ich wollte mit dem Triebfahrzeugführer darüber sprechen». Der Regionalexpress bremste bei einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern bis zum Stehen ab. Am Dortmunder Hauptbahnhof nahmen wenige Minuten später Polizisten den Fahrgast in Empfang. Der polizeibekannte Mann räumte ein, Drogen konsumiert zu haben. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen.

Polizeimitteilung

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