Zusammenhang bei Gewalttaten in Dortmund nicht ausgeschlossen

Dortmund (dpa/lnw) - Ein Mann, der in Dortmund zwei Frauen mit einem Hammer niedergeschlagen und eine von ihnen getötet haben soll, könnte auch für den Tod von zwei Männern verantwortlich sein. Ein Zusammenhang der Taten könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Alle Opfer hätten massive Kopfverletzungen erlitten. Zudem hätten sich sämtliche Beteiligte gekannt.

Die Polizei hatte am Montag die Leiche einer 67 Jahre alten Frau gefunden. Sie wurde mit einem Hammer niedergeschlagen und lag mehrere Tage tot in der Wohnung. Ihre Bekannte, die Lebensgefährtin des Tatverdächtigen, erlitt einen Schädelbruch. Sie schwebte am Freitag weiter in Lebensgefahr. Auch sie wurde mit einem Hammer attackiert. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Am Donnerstag fand die Polizei - ebenfalls in der Dortmunder Nordstadt - die Leichen zweier Männer. Auch sie seien erschlagen worden, erläuterte die Staatsanwaltschaft.

Mitteilung vom 19.4.

Mitteilung vom 18.4.

Mitteilung vom 17.4.

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