Zwischenbilanz der Seenotretter: 1990 Einsätze

Köln (dpa/lnw) - 1126 Menschen haben die deutschen Seenotretter seit Jahresbeginn aus Seenot und gefährlichen Situationen befreit. 1990 Einsätze fuhren die 60 Boote der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) von Januar bis Oktober 2012. Der «Bootschafter» der DGzRS, Autor Frank Schätzing, stellte die Herbstbilanz der Retter am Mittwoch in Köln vor. Neben akuten Gefahreneinsätzen übernahm die DGzRS auch 312 Krankentransporte und knapp 1000 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art. Seit ihrer Gründung im Jahr 1865 hat die DGzRS mehr als 80 000 Menschen aus Seenot gerettet. Ihren Jahresetat von 30 Millionen Euro bestreiten die Seenotretter vor allem aus Spenden und ohne staatliche Zuschüsse.

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

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