Zwölf Festnahmen bei Einsatz gegen Schleuser- und Drogen-Bande

Aachen/Potsdam (dpa/lnw) - Bei einem Großeinsatz gegen eine international tätige Schleuser- und Drogenhändler-Bande im Raum Aachen haben Bundespolizei und Zoll zwölf Verdächtige festgenommen. Die Bande soll Kokain aus Südamerika über die Niederlande nach Deutschland geschmuggelt haben, wie die Ermittler mitteilten. Außerdem wird die Gruppe verdächtigt, vor allem albanische Staatsangehörige nach Deutschland geschleust zu haben. Diese sollen als Drogenkuriere und Dealer eingesetzt worden oder der Prostitution nachgegangen sein.

Als Kopf der Bande gilt ein als gewalttätig bekannter 35-Jähriger, der ebenfalls dingfest gemacht wurde. Bei den Razzien am Donnerstag stellten die Ermittler vier Kilogramm Rauschgift und mehr als 9000 Euro sicher, wie das Bundespolizeipräsidium in Potsdam erläuterte. Bei den Durchsuchungen von elf Objekten seien die Ermittler auch auf drei Schusswaffen und verschiedene Bankunterlagen gestoßen. Insgesamt 160 Beamte und drei Spürhunde seien im Einsatz gewesen.

Die Aktion stand nach Angaben der Bundespolizei im Zusammenhang zu einem Großeinsatz am 14. Oktober im Raum Köln. Dabei seien zehn Menschen festgenommen sowie 6,5 Kilogramm Rauschgift und 134 000 Euro beschlagnahmt worden, hatte es danach geheißen.

PM Bundespolizeipräsidium Potsdam

PM Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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