Beckenbauer stärkt Zwanziger den Rücken

Frankfurt/Main (dpa) - Trotz der anhaltenden Negativ-Schlagzeilen im deutschen Fußball hat DFB-Chef Theo Zwanziger deutliche Rückendeckung von Franz Beckenbauer erhalten.

«Ich kenne derzeit keinen, der den Präsidenten-Job besser machen könnte als Zwanziger. Ich kann nur hoffen, dass er das noch lange macht», betonte der 66-Jährige in der «Sport Bild». Zwanziger war zuletzt unter anderem wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geraten.

Auch mit Blick auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekräftigte Beckenbauer zwar, dass das Erscheinungsbild «momentan nicht das beste ist. Zu viele Baustellen! Aber wenn ein Schiedsrichter sein Geld nicht korrekt versteuert haben sollte, kann man das doch nicht Zwanziger in die Schuhe schieben», sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München weiter. «Demnächst wird er noch für das schlechte Wetter verantwortlich gemacht.»

Den Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge könnte sich Beckenbauer als Chef der Europäischen Fußball-Union vorstellen, falls Michel Platini auf den Präsidentenposten der FIFA wechseln sollte. «Karl-Heinz Rummenigge wäre ein guter UEFA-Präsident. Er kann gut mit Platini und ist bestens vernetzt», sagte Beckenbauer.

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