DEB-Team bricht nach Corona-Verdacht Training ab
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Alle Eishockey-Nationalspieler haben sich nach einem Corona-Verdachtsfall im Team umgehend isoliert. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Nürnberg (dpa) - Wegen eines Corona-Verdachtsfalls hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihr Training in der WM-Vorbereitung abgebrochen. Assistenztrainer Matt McIlvane wurde zweimal positiv auf das Virus getestet.

Alle Spieler, Trainer und Betreuer hätten sich umgehend auf ihre Hotelzimmer in Nürnberg begeben und würden vorerst dort bleiben, teilte der Deutsche Eishockey-Bund mit.

McIlvane war vor seinem positiven Test wie der Rest der Delegation mehrmals negativ getestet worden, der Amerikaner hat laut DEB zudem bereits eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das nächste Eistraining soll es nun wie ohnehin geplant erst am 6. Mai geben, bis zur Klärung des Sachverhaltes werden sich die Spieler mit Online-Training und Übungen auf ihren Zimmern fit halten.

Die DEB-Auswahl hatte in Nürnberg die dritte Phase der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft begonnen, die am 21. Mai in Lettlands Hauptstadt Riga beginnt. Am 7. und 9. Mai sind nach insgesamt vier Niederlagen gegen die Slowakei und Tschechien die abschließenden Testspiele gegen Belarus in Nürnberg angesetzt. Erster WM-Gegner ist Außenseiter Italien.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-467657/2

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