Langläuferin Kolb scheitert bei WM im Sprint-Halbfinale
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Hanna Kolb ist im Sprint-Halbfinale der WM gescheitert. Foto: Hendrik Schmidt
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Lahti (dpa) - Hanna Kolb ist als letzte deutsche Langläuferin im Halbfinale des Sprints bei der Ski-WM im finnischen Lahti gescheitert.

Der Sieg ging an die Norwegerin Maiken Caspersen Falla. Die Olympiasiegerin setzte sich im Freistil-Sprint klar durch. Im Finale bezwang sie Jessica Diggins und Kikkan Randall. Falla benötigte 3.032,9 Minuten, die beiden Amerikanerinnen waren 1,1 und 3,2 Sekunden langsamer.

Die Allgäuerin wurde Letzte ihres Laufes und belegt in der Endabrechnung Rang elf. Zuvor waren bereits Sandra Ringwald, Sofie Krehl und Victoria Carl im Viertelfinale ausgeschieden.

Bei den Männer hat Federico Pellegrino den Weltmeistertitel gewonnen. Er setzte sich im Finale im finnischen Lahti in 3:13,8 Sekunden knapp vor Tour-de-Ski-Sieger Sergej Ustjugow durch, der eine Zehntelsekunde langsamer war. Dritter wurde der neue norwegischen Sprint-Star Johannes Kläbo, der 0,3 Sekunden langsamer war als Pellegrino.

Sebastian Eisenlauer ist zuvor im Viertelfinale des WM-Sprints ausgeschieden. Der Allgäuer kam als Vierter seines Laufes ins Ziel, der langsamer als die anderen war. Deshalb konnte Eisenlauer auch nicht auf die Lucky-Loser-Regelung hoffen. Der zweite deutsche Läufer, Thomas Bing, war bereits in der Qualifikation als 41. ausgeschieden.

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Sebastian Eisenlauer kam als Vierter seines Laufs ins Ziel, war für die Lucky-Loser-Regelung aber zu langsam. Foto: Hendrik Schmidt
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