Nachrichtenüberblick Sport

Lahm vor Finale: «Wir wollen einfach Weltmeister werden»

Santo André (dpa) - 24 Jahre nach dem bislang letzten Triumph glaubt Mannschaftskapitän Philipp Lahm fest an den vierten WM-Erfolg. «Wir sind optimistisch, wir wollen den Weltmeistertitel endlich wieder nach Deutschland bringen», sagte Lahm am Freitag im Team-Quartier in Santo André und bekräftigte: «Wir wollen einfach Weltmeister werden.» Am Tag der Abreise zum WM-Finale nach Rio de Janeiro versprach Thomas Müller: «Wir werden alles in die Waagschale werfen mit all den Fähigkeiten, die wir haben, ob fußballerisch oder mental. Wir werden alles geben für diesen Erfolg.» Am Sonntag (21.00 Uhr/ARD) trifft Deutschland zum dritten Mal auf Argentinien. 1986 gewannen die Südamerikaner den Titel, 1990 gelang Deutschland die Revanche.

DFB-Abschlusstraining wegen Regens nicht im Maracanã

Santo André (dpa) - Das Abschlusstraining der Nationalmannschaft vor dem WM-Finale findet am Samstag nicht im Endspielort Maracanã statt. Grund sei der andauernde Regen in Rio de Janeiro, erklärte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag in Santo André. Stattdessen solle am Samstag (20.00 Uhr MESZ) im Stadion von Rios Club Vasco da Gama trainiert werden. Deutschland trifft im Finale auf Argentinien.

FC Barcelona verpflichtet Luis Suárez trotz FIFA-Sperre

Barcelona (dpa) - Der FC Barcelona hat den gesperrten uruguayischen Nationalspieler Luis Suárez verpflichtet. Das gaben die Katalanen am Freitag bekannt. Der 27-Jährige kommt vom FC Liverpool und soll nach der medizinischen Untersuchung in der nächsten Woche einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen. Über die Höhe der Ablösesumme machte Barça keine Angaben. Suárez war nach seiner Beißattacke im WM-Spiel gegen Italien (1:0) für neun Pflicht-Länderspiele gesperrt und für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen worden. Der Angreifer will vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen.

DFB-Elf für Beckenbauer Favorit: «Alle Vorteile auf deutscher Seite»

Rio de Janeiro (dpa) - Deutschland geht nach Meinung von Franz Beckenbauer als klarer Favorit ins WM-Finale gegen Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ARD). «Beim Blick auf die Ausgangssituation sind eigentlich alle Vorteile auf deutscher Seite», sagte Beckenbauer in einem am Freitag auf der Homepage des Deutschen Fußball Bundes (DFB) veröffentlichten Interview. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw habe einen Tag mehr Regeneration, keine Verlängerung in den Knochen und sei «top drauf», sagte der ehemalige Bundestrainer. Auf die Frage nach dem neuen Weltmeister antwortete Beckenbauer deshalb klipp und klar: «Der kann nur Deutschland heißen.»

Adidas profitiert von Fußball-WM - Neue Trikots kurz nach dem Finale

Herzogenaurach (dpa) - Schon vor dem Finale zwischen Deutschland und Argentinien steht Europas größter Sportartikelhersteller Adidas als Gewinner der Fußball-WM fest. Beide Endspielteilnehmer werden von dem Unternehmen aus Herzogenaurach ausgestattet. «Für uns ist es super gelaufen. Wir werden davon profitieren, egal welche Mannschaft gewinnt, weil beides Adidas-Teams sind», sagte eine Sprecherin. Nach Informationen des «Hamburger Abendblatts» (Freitag) sollen die neuen Fan-Trikots nur wenige Tage nach dem Finale in den Handel kommen. Das Unternehmen habe bereits neue DFB-Modelle mit einem vierten Stern, der für die Anzahl der WM-Titel steht, auf Lager.

Algerier Djamel Haimoudi pfeift Spiel um Platz drei

Berlin (dpa) - Der Algerier Djamel Haimoudi pfeift am Samstag bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien das Spiel um Platz drei zwischen dem Gastgeber und der Niederlande. Dies gab der Weltverband FIFA am Donnerstagabend (Ortszeit) bekannt. Für den 43-Jährigen ist es der vierte Einsatz bei der Endrunde am Zuckerhut. Zuvor leitete Haimoudi die Gruppenspiele Australien - Niederlande und Costa Rica - England sowie das Achtelfinale Belgien gegen die USA.

Neymar ist im WM-Finale für Argentinien - wegen Messi

Teresópolis (dpa) - Brasiliens verletzter Superstar Neymar drückt im WM-Finale am Sonntag Argentinien die Daumen - wegen Lionel Messi. «Das kommt euch vielleicht komisch vor, dass ein Brasilianer für Argentinien ist, aber ich bin nicht für Argentinien. Ich bin für Messi», sagte der 22-jährige Stürmer am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz in Teresópolis. «Wenn ihr so wollt, bin ich Fan des Messi Fußball Clubs.» Neymar und Messi spielen zusammen beim FC Barcelona. «Argentinien und Deutschland haben sich dieses Finale verdient», meinte der Brasilianer.

SOCIAL BOOKMARKS