Paralympics-Komitee blickt mit Sorge auf Krim-Konflikt

Krasnaja Poljana (dpa) - Das Internationale Paralympics Komitee (IPC) blickt mit Sorge auf den Konflikt zwischen Paralympics-Gastgeber Russland und der Ukraine um die Schwarzmeer-Halbinsel Krim.

«Wir beobachten die Situation genau und die Sicherheit und das Wohlbefinden der Athleten und Offiziellen haben für uns oberste Priorität», sagte IPC-Präsident Sir Philip Craven bei seiner Ankunft in Sotschi. In der russischen Stadt werden am 7. März die Winter-Paralympics eröffnet.

Craven erwartet von den Paralympics ein Umdenken in Russland in Bezug auf den Umgang mit behinderten Menschen. «Die Paralympics können Barrieren und Klischees beseitigen wie kein anderes Event und ich glaube, diese Spiele werden umgestalterisch für Russland sein», sagte der frühere Rollstuhl-Basketballer.

Drei Tage vor Beginn der Paralympics sind 39 der 45 teilnehmenden Nationen in Sotschi eingetroffen. Die 13-köpfige deutsche Mannschaft wurde in Frankfurt/Main verabschiedet.

IPC-Mitteilung

SOCIAL BOOKMARKS