+++ Live-Ticker zur Lage in Libyen +++

Tripolis/Brüssel/Berlin (dpa) - Live-Ticker zur Lage in Libyen und zum Libyen-Sondergipfel in Paris:

[18:28] +++ Franzosen greifen Fahrzeug in Libyen an +++

Der erste Luftangriff auf Libyen: Die französische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben ein Fahrzeug aus der Luft beschossen.

[17:40] +++ Obama: Das libysche Volk muss beschützt werden +++

US-Präsident Barack Obama hat die Entschlossenheit der Staatengemeinschaft für ein Eingreifen in Libyen bekräftigt. «Das libysche Volk muss beschützt werden», sagte Obama.

[17:24] +++ Nato noch nicht bereit zum Eingreifen +++

«Die Nato hat bisher noch nicht entschieden zu handeln», sagte eine Nato-Diplomatin in Brüssel. Die Botschafter der 28 Länder des Bündnisses hatten sich bei einer Sitzung nicht auf ein Mandat einigen können. Allerdings laufen die Vorbereitungen für eine militärische Aktion. Die Resolution des UN-Sicherheitsrates erlaubt jedem der 192 Mitgliedsländer zu handeln - auch allein.

[17:06] +++ CBC: Kanadas Kampfflieger noch nicht über Libyen +++

[16:51] +++ Russische Experten nennen Libyens Armee «schwach» +++

Russische Militärexperten und Politiker haben die Armee des libyschen Machthabers Muammar el-Gaddafi als unorganisiert und schlecht ausgerüstet bezeichnet. «Die noch von der Sowjetunion gelieferten Luftabwehrsysteme sind in schlechtem Zustand und stellen keine ernsthafte Bedrohung für eine moderne Luftwaffe dar»

[16:01] +++ Sarkozy: Jets über Bengasi verteidigen die Stadt +++

Französische Kampfjets und die der Koalitionspartner befinden sich bereits. über der libyschen Aufständischen-Hochburg Bengasi, um sie zu verteidigen.

[15:52] +++ Militäraktion gegen Libyen beginnt +++

Die Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Flugverbots über Libyen beginnt. Das kündigte Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy am Samstag nach dem Ende eines Sondergipfels in Paris mit zwei Dutzend Spitzenpolitikern aus aller Welt an.

[15:07] +++ TV - Französische Kampfjets über Bengasi +++

Französische Kampfflugzeuge überfliegen nach Informationen des französischen TV-Senders BFMT-TV seit Samstagnachmittag die libysche Aufständischen-Hochburg Bengasi. Dort gibt es Gefechte der Rebellen mit Einheiten des Machthabers Muammar al-Gaddafi.

[15:04] +++ Libyen-Sondergipfel ohne Afrikanische Union +++

Die Afrikanischen Union (AU) ist dem Libyen-Sondergipfel in Paris ferngeblieben. Wie am Samstagnachmittag aus diplomatischen Kreisen am Rande des Gipfels verlautete, seien die geladenen AU-Vertreter nicht zu dem Treffen erschienen, bei dem über ein militärisches Vorgehen gegen das Regime des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi beraten werden sollte.

[14:59] +++ Zeitung: USA wollen nur kurz an Militäreinsatz in Libyen mitwirken +++

Die USA wollen ihre Beteiligung an einem möglichen Militäreinsatz in Libyen nach einem Zeitungsbericht zeitlich stark begrenzen. US-Soldaten dürften nach dem Willen von US-Präsident Barack Obama nur «Tage, nicht Wochen» in den Kampf gegen Machthaber Muammar al-Gaddafi verstrickt werden, berichtete die «New York Times» (Samstag) unter Berufung auf Regierungskreise.

[13:59] +++ Libyen-Sondergipfel berät über Vorgehen gegen Libyen +++

Spitzenpolitiker aus aller Welt sind am Sonntag in Paris zusammengekommen, um nach dem grünen Licht des UN-Sicherheitsrates für militärische Zwangsmittel über das weitere Vorgehen gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi zu beraten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm an dem Sondergipfel im Élyséepalast teil.

[13:14] +++ Türkei bereit zur Überwachung der Waffenruhe in Libyen +++

Ankara hat sich zur Überwachung einer stabilen Waffenruhe der Konfliktparteien in Libyen bereit erklärt. «Die Türkei ist bereit, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ein Ende des Leids zu erreichen», zitierten türkische Medien am Samstag Außenminister Ahmet Davutoglu.

[12:59] +++ Sarkozy berät vor Gipfel mit Cameron +++

Kurz vor dem Auftakt des Libyen-Sondergipfels in Paris ist der französische Präsident Nicolas Sarkozy mit dem britischen Premierminister David Cameron zusammengetroffen. Das bestätigte ein Sprecher des Elyséepalastes am Samstag.

[12:45] +++ Großbritannien verlegt Flugzeuge ins Mittelmeer +++

Großbritannien hat in Vorbereitung eines militärischen Eingreifens in Libyen mit der Verlegung von Kampfflugzeugen in den Mittelmeerraum begonnen. An dem Einsatz sollen Maschinen der Typen Tornado und Eurofighter beteiligt sein, berichtete die BBC. Außerdem sollen Aufklärungsflugzeuge der Typen Nimrod und Sentinel sowie VC-Tankflugzeuge in Stellung gebracht werden.

[12:00] +++ Nato bereitet sich für mögliches Eingreifen in Libyen vor +++

Die Nato bereitet sich auf ein militärisches Eingreifen des Bündnisses in Libyen vor - doch noch gibt es kein Mandat dafür. Am Samstag berieten die Botschafter der 28 Nato-Staaten in Brüssel über Details zur Kriegsvorbereitung, um dem Regime von Muammar al-Gaddafi Einhalt zu gebieten.

[11:46] +++ Gaddafi: «UN-Beschluss ist ungültig» +++

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat am Samstag in Briefen an führende Weltpolitiker den Weltsicherheitsratsbeschluss zur Verhängung eines Flugverbots über Libyen für «ungültig» erklärt.

[09:56] +++ «Focus»: Britische Spezialeinheiten schon in Libyen +++

Britische Militäreinheiten sind nach Informationen des «Focus» bereits seit Wochen in Libyen, um Kampfeinsätze vorzubereiten.

[09:55] +++ Deutsche Libyen-Haltung bleibt umstritten +++

Mit ihrer zurückhaltenden Libyen-Politik zieht die schwarz-gelbe Bundesregierung Unmut auf sich. Nach zahlreichen Negativ-Bewertungen aus der Politik monierte nun auch der Völkerrechtler Wolfgang Ischinger: Es wäre eleganter gewesen, Deutschland hätte im UN-Sicherheit zugestimmt.

[09:35] +++ Kriegsrat im Elysée - London und Paris noch uneins +++

Wenige Stunden vor einem Libyen-Sondergipfel in Paris besteht noch Uneinigkeit über die Befehlstruktur bei dem geplanten Militäreinsatz. Während London eine Führungsrolle der Nato befürworte, plädiere Paris für ein multinationales Kommando unabhängig von der Nato. Frankreich halte die Nato nicht für geeignet, eine neue Front in der arabischen Welt zu eröffnen, berichtet die regierungsnahe Pariser Zeitung «Le Figaro» (Samstag).

[09:09] +++ Dänische Kampfjets auf Weg zu Libyeneinsatz +++

Dänemark hat am Samstag sechs Kampfflugzeuge des Typs F-16 für einen Libyeneinsatz nach Sizilien geschickt. Zuvor hatte das Parlament in einer Nachtsitzung einstimmig der Beteiligung an einem internationalen Einsatz zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen zugestimmt.

[08:55] +++ Hoyer: Deutschland in Libyenfrage nicht isoliert +++

Die Bundesregierung will «jenseits des militärischen Engagements» alle Möglichkeiten nutzen, um das Blutvergießen in Libyen zu beenden.

[08:36] +++ Gaddafi-Truppen greifen Bengasi an +++

Trotz eines am Vortag verkündeten Waffenstillstands haben Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi am Samstagmorgen das ostlibysche Bengasi angegriffen. Die Stadt sei mit Flugzeugen bombardiert worden, die Lage unübersichtlich, sagte ein Korrespondent des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira am Ort des Geschehens. Die Regimegegner, die die Stadt kontrollieren, hätten ein Kampfflugzeug abgeschossen. Von der Absturzstelle sei schwarzer Rauch aufgestiegen, sagte der Korrespondent.

[04:00] +++ Niebel: «Wir sind treue Bündnispartner» +++

Entwicklungsminister Dirk Niebel sieht Deutschland trotz der Enthaltung im UN-Sicherheitsrat bei der Libyen-Resolution nicht isoliert. «Auch Indien und Brasilien sind unserer Meinung, die ebenso wie die Bundesrepublik einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat anstreben», sagte der FDP-Politiker der «Passauer Neuen Presse» (Samstag).

[02:58] +++ USA: Gaddafi missachtet UN-Resolution +++

Die libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi missachtet nach Angaben der amerikanischen UN-Botschafterin Susan Rice die UN-Resolution über eine Flugverbotszone. Rice sagte dem US-Nachrichtensender CNN am Freitag, falls Gaddafi nicht unverzüglich die Bedingungen der Resolution erfülle, müsse er die Konsequenzen tragen. Die USA und ihre Alliierten seien zum Handeln bereit. Nach der UN-Resolution ist militärisch fast alles erlaubt bis auf den Einsatz von Bodentruppen.

SOCIAL BOOKMARKS