Hintergrund: Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz

Berlin (dpa) - Bund, Länder und Kommunen haben mit dem Kinderförderungsgesetz (Kifög) den bisher umfangreichsten Ausbau der Kinderbetreuung gemeinsam auf den Weg gebracht. Das Bundesgesetz trat am 16. Dezember 2008 in Kraft.

Danach haben von August 2013 an auch die Eltern von Kindern zwischen dem vollendeten ersten und dem dritten Lebensjahr - also der Ein- und Zweijährigen - einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Der Bedarf liegt nach aktuellen Schätzungen bei 780 000 Plätzen für 39 Prozent der unter Dreijährigen. Der Rechtsanspruch für die über dreijährigen Kinder besteht bereits länger.

Zusammen mit dem Betreuungsanspruch wird vor allem auf Drängen der CSU zum 1. August auch ein Betreuungsgeld für jene Eltern eingeführt, die ihre Kinder in Eigenregie betreuen lassen: zunächst 100 Euro monatlich, ab 2014 dann 150 Euro.

Bundesfamilienministerium zur Kinderbetreuung

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