Hintergrund: Der bisherige Militäreinsatz der USA

Washington (dpa) - Seit dem Beginn ihrer Luftangriffe im Irak am 8. August haben die USA dort mindestens 154 Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bombardiert. 91 der Angriffe fanden am strategisch wichtigen Mossul-Damm statt, 29 nahe der im Norden des Landes gelegenen Stadt Erbil.

Nach Angaben des Pentagon wurden dabei insgesamt 212 Ziele der Dschihadisten beschädigt oder zerstört. Darunter sind vor allem bewaffnete Fahrzeuge, aber auch zwei Panzer sowie 37 Humvee-Geländewagen. Die USA beschädigten oder zerstörten auch Artillerie-Geschütze zur Flugabwehr, Sprengsätze, Mörsergranaten und 29 IS-Einrichtungen, darunter Kampfstellungen und Kontrollpunkte.

Im Rahmen des humanitären Einsatzes zum Schutz der von IS verfolgten Jesiden warfen die USA im Sindschar-Gebirge Behälter mit mehr als 132 000 Liter Wasser sowie 115 000 Pakete Fertigessen ab. Beim Hilfseinsatz für die Turkmenen in der rund 150 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Kleinstadt Amerli warfen die USA außerdem knapp 40 000 Liter Wasser und 7000 Essenspakete ab. Unterstützung bekamen sie bei diesen beiden Einsätzen von Großbritannien, Frankreich, Kanada und Australien.

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