Irak: Von IS vertriebene Familien kehren nach Haditha zurück

Bagdad (dpa) - Nach der Vertreibung von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der westirakischen Region Haditha kehren Dutzende irakische Familien in ihre Häuser zurück. 

Das berichtete die unabhängige irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News unter Berufung auf das Justizministerium am Sonntag. Demnach seien die letzten IS-Kämpfer aus Haditha am Samstag vertrieben worden.

Irakische Truppen hatten am letzten Wochenende begonnen, die Miliz aus Haditha zu vertreiben. Die USA hatten den Vormarsch nach eigenen Angaben mit Luftangriffen unterstützt. Haditha liegt 200 Kilometer westlich von Bagdad in der Provinz Anbar. Die IS-Kämpfer hatten sich in der Region festgesetzt, um den nahe gelegenen Haditha-Staudamm zu erobern.

Im jüngsten im Internet veröffentlichten Video des IS beziehen sich die Extremisten auf die US-Bombardierungen nahe des Staudamms. Das Video zeigt die Tötung des Briten David Haines. Seinen Tod begründen die Extremisten auch mit den Luftangriffen auf Haditha.

Artikel auf Al-Sumaria News, arabisch

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