SPD-Generalsekretärin Fahimi: Hoeneß zeigt Einsicht in seine Schuld

Berlin (dpa) - Die SPD hat die Akzeptanz der Gefängnisstrafe durch den langjährigen Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, begrüßt. «Er zeigt damit auch Einsicht in seine Schuld», sagte Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Freitag in Berlin.

«Die Rechtsprechung hat dafür gesorgt, dass der ehrliche Steuerzahler nicht der Dumme ist.» Das Urteil werde dem Rechtsempfinden der Bürger gerecht und sei fair. «Es gilt der Grundsatz: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat», so Fahimi. Hoeneß hatte zuvor erklärt, keine Revision gegen die Haftstrafe von 3,5 Jahren wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro einzulegen.

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