USA und Russland bleiben in Syrien-Frage uneins

Enniskillen (dpa) - Im Streit über die Syrien-Krise ist weiter keine Verständigung zwischen US-Präsident Barack Obama und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sicht.

Beide Länder hätten in der Frage unterschiedliche Ansichten, sagte Obama am Montagabend nach einem ausgiebigem bilateralen Gespräch mit Putin am Rande des G8-Gipfels in Nordirland. Sie wollten aber nach Möglichkeit weiter versuchen, das Blutvergießen in dem Bürgerkriegsland auf politische Weise zu lösen.

Putin sagte, es sei weiterhin das Ziel, das syrische Regime und die Rebellen an den Verhandlungstisch zu bekommen. «Wir haben alle die Absicht, die Gewalt in Syrien zu beenden, die Zunahme von Opfern zu stoppen und die Situation friedlich zu lösen», sagte er. Russland beliefert das Assad-Regime in Syrien mit Waffen und hält das für legitim. Die USA, Großbritannien und Frankreich schließen Waffenlieferungen an die syrische Opposition nicht aus.

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