Barbie will jetzt US-Präsidentin werden

New York (dpa) - Während in den USA die Vorwahlen für die Präsidentschaftsbewerber in vollem Gang sind, steht eine Kandidatin für das Amt der US-Chefrolle fest: Barbie will Präsidentin werden.

Mattel bringt im US-Wahljahr eine Version der Plastikpuppe als Politikerin heraus, teilte der Spielzeughersteller am Donnerstag mit. Die Kandidatur der langbeinigen Dame ist Teil der «I can be...»-Serie, mit der Kindern verschiedene Berufe näher gebracht werden sollen.

Wie eine Sprecherin Mattels dem US-Magazin «Forbes» sagte, geht die weiße Blondine nicht allein auf Wahltour: Das Unternehmen kündigte auch afroamerikanische, asiatische und lateinamerikanische Versionen an. Vor-Verkäufe sollen am Freitag in den USA beginnen.

Ihre Lieblingsfarbe Pink muss Barbie selbst als Leiterin der «B Partei» nicht ablegen. Die Puppe trägt einen engen knallrosa Rock und ein passendes Jäckchen mit einer Bordüre in den Farben der amerikanischen Flagge. Kreiert wurde das Kostüm vom amerikanischen Designer Chris Benz, der bereits die amtierende First Lady Michelle Obama ausgestattet hat.

Schick wie immer wird Barbie ihre Kampagne bestreiten. Die wallend blonde Mähne ist perfekt frisiert, zum relativ schlichten Politik-Outfit gibt es Perlenohrringe, Halskette und rosa Pumps. Auf denen steht die Spielfigur zum ersten Mal - passend zur Wichtigkeit ihrer Mission - auf eigenen Füßen. Laut Mattel kann Barbie nun nach 53 Jahren auf einer geraden Fläche aufrecht stehen - ohne dass sie von Kinderhand festgehalten werden muss.

Präsidenten-Barbie

Bericht «Forbes»

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