Justin Timberlake räumt bei Billboard Awards ab

Las Vegas (dpa) - Justin Timberlake war der Sieger bei den Billboard Awards, doch der Star des Abends war ein Sänger, der seit rund fünf Jahren tot ist.

Ein tanzendes Hologramm von Michael Jackson sorgte für Begeisterungsstürme beim Publikum des Musikpreises in Las Vegas - aber auch für Kritik. Beste Künstlerin wurde am Sonntagabend Katy Perry (29).

Der künstliche Jackson tanzte zu «Slave To The Rhythm», einem Titel seiner jetzt posthum veröffentlichten CD über die Bühne. In roter Hose und goldgestreifter Jacke machte er die Bewegungen, mit denen er berühmt geworden war. Begleitet wurde er von Tänzern. Ein Produktionsteam hatte monatelang an der Illusion gearbeitet. Nach einem Rechtsstreit hatte ein Gericht nur Tgae zuvor die Nutzung der Aufnahmen des 2009 gestorbenen Künstlers genehmigt.

Timberlake (33) bekam sieben Preise, unter anderem in den Kategorien bester Künstler, bestes Rhythm-and-Blues-Album und bester männlicher Künstler. Beste Newcomerin wurde die Neuseeländerin Lorde (17). Die Auszeichnung für das beste Rock-Album ging an die aus Las Vegas stammende Band Imagine Dragons für ihr Debütwerk «Night Visions». Jennifer Lopez bekam den «Icon Award» für ihr Lebenswerk, ihr Ex-Mann Marc Anthony gewann in der Kategorie «Top Latin Artist».

Eine Reihe von Preisen wurde auch für erfolgreiche Auftritte in den Online-Medien und den sozialen Netzwerken vergeben. In der Kategorie «Best Social Artist» gewann Justin Bieber, «Top Streaming Artist» wurde Miley Cyrus. Katy Perry wurde auch in der Kategorie «Best Digital Songs Artist» ausgezeichnet.

Billboard Music Awards

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