Oscars für Jared Leto, Lupita Nyong'o und Italien

Hollywood (dpa) - Lupita Nyong'o und Jared Leto haben die Oscars als beste Nebendarsteller gewonnen. Italien räumte mit dem Film «La Grande Bellezza - Die große Schönheit» zum elften Mal die Trophäe für den besten nicht-englischsprachigen Film ab.

Die drei deutschen Oscar-Hoffnungen hingegen wurden in der Nacht zu Montag enttäuscht. Das Weltraumdrama «Gravity» räumte in den sogenannten technischen Kategorien ab.

Bei der 86. Oscar-Verleihung im Dolby Theatre setzte sich die schwarze Schauspielerin Lupita Nyong'o mit ihrer Nebenrolle im Sklavendrama «12 Years a Slave» durch. Musiker und Schauspieler Leto wurde für seine Darstellung eines Transvestiten in dem Aids-Drama «Dallas Buyers Club» geehrt.

Der italienische Regisseur Paolo Sorrentino holte den sogenannten Auslands-Oscar für seine Heimat. Seine Rom-Hommage mit Toni Servillo in der Hauptrolle war Anfang des Jahres bereits mit dem Golden Globe für den besten Auslandsfilm und im vergangenen Jahr mit vier Europäischen Filmpreisen geehrt worden.

Deutschland ging diesmal leer aus. Der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender war für «12 Years a Slave» in der Kategorie bester Nebendarsteller nominiert gewesen, die Leto gewann. Die Regisseure Max Lang und Jan Lachauer waren mit ihrem Zeichentrickfilm «Room on the Broom» ins Rennen gegangen - bester animierter Kurzfilm wurde jedoch «Mr. Hublot» von Laurent Witz und Alexandre Espigares. Ebenso erging es der hessischen Spezialeffekte-Firma Pixomondo, die mit dem Science-Fiction-Film «Star Trek: Into Darkness» auf einen Oscar hoffte.

Die Trophäe ging dann aber an den 3D-Film «Gravity», der außerdem noch Oscars für die beste Kamera, den Filmschnitt, die Tonmischung und den Tonschnitt bekam.

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