«Sarahs Schlüssel»: Bewegend und einfühlsam

Berlin (dpa) - Im Juli 1942 verhaftet die französische Polizei fast 13 000 Juden, darunter auch die zehnjährige Sarah. Zuvor gelingt es ihr jedoch, ihren Bruder in einem Schrank zu verstecken. Den Schlüssel nimmt sie mit.

Siebenundzwanzig Jahre später recherchiert die Journalistin Julia Jarmond (Kristin Scott Thomas) an einer Geschichte über die Razzia vom Juli 1942 und stößt dabei auf das Schicksal Sarahs.

«Sarahs Schlüssel» des französischen Regisseurs Gilles Paquet-Brenner ist nach «Kinder von Paris» ein weiterer Film, der sich mit der Massenfestnahme der Juden im Großraum Paris beschäftigt, ein Thema, das in Frankreich lange verschwiegen wurde. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Tatiana de Rosnay.

(Sarahs Schlüssel, Frankreich, 2010, 111 Min., FSK o.A., von Gilles Paquet-Brenner, mit Kristin Scott Thomas, Mélusine Mayance, Niels Arestrup)

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