Deutscher Aktienmarkt leidet unter Ukraine-Krise

Frankfurt/Main (dpa) - Sorgen über die sich verschärfende Krise in der Ukraine haben am deutschen Aktienmarkt zum Wochenausklang für deutliche Verluste gesorgt.

Zudem fielen die Vorgaben der Übersee-Börsen am Freitag verhalten aus. Der Dax gab im frühen Handel um 1,02 Prozent auf 9451 Punkte nach.

Am Vortag hatte der Leitindex hin- und hergerissen zwischen guten Konjunkturdaten und wieder verstärkten Befürchtungen über eine Verschärfung der Lage in der Ukraine stark geschwankt und letztlich kaum verändert geschlossen. Der MDax verlor am Freitagmorgen 0,59 Prozent auf 16 180 Punkte, und für den TecDax ging es um 0,92 Prozent auf 1212 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,78 Prozent auf 3165 Punkte.

Ein Bericht über eine mögliche Kapitalerhöhung drückte die Aktien der Deutschen Bank mit 2,46 Prozent ins Minus. Da die größte deutsche Bank im Vergleich zur internationalen Konkurrenz wenig Eigenkapital hat, gibt es immer wieder entsprechende Gerüchte.

Beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental standen nach Eckdaten zum ersten Quartal trotz leicht angehobener angehobener Ergebnisziele Kursverluste von 3,21 Prozent zu Buche - damit war die Aktie Schlusslicht im Dax.

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