EnBW schafft Ergebniswende mit Milliardenüberschuss
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Frank Mastiaux führt EnBW seit Oktober 2012. Foto: Sebastian Gollnow
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Stuttgart (dpa) - Der Energiekonzern EnBW schreibt nach einer Steuerrückerstattung und Beteiligungsverkäufen sowie wegen besser laufender Geschäfte wieder schwarze Zahlen.

2017 erzielte das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe unter dem Strich einen Gewinn von fast 2,1 Milliarden Euro, wie Finanzvorstand Thomas Kusterer bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im Jahr zuvor hatte EnBW auch wegen der Entsorgungskosten für atomare Altlasten noch einen Verlust von fast 1,8 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz stieg um 13,5 Prozent auf 21,97 Milliarden Euro. EnBW hatte eine hohe Rückerstattung der als verfassungswidrig eingestuften Kernbrennstoffsteuer erhalten.

Vorstandschef Frank Mastiaux sprach von einem Wendepunkt und Meilenstein beim Umbau des Unternehmens, das sich zunehmend von der konventionellen Energieerzeugung abwendet und auf erneuerbare Energien setzt. EnBW gehört mit mehr als 21 000 Mitarbeitern zu den größten deutschen Energiekonzernen. Der Dienstleister beliefert rund 5,5 Millionen Kunden unter anderem mit Strom, Gas und Wasser.

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